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Kapazitätskennzeichnung

Kapazitätskennzeichnung

 

Kapazitätskennzeichnung auf Batterien

 

Die EU verlangt in einer Verordnung seit dem Jahre 2006, dass auf sämtlichen Batterien die Kapazität anzugeben ist. Abklärungen der EU zeigen nun, dass für nicht aufladbare Batterien keine einheitliche Kapazität angegeben werden kann. VSB verlangt bereits seit Jahren, dass auf Vorschriften zur Kapazitätsangaben auf Batterien verzichtet wird.

 

Mit der am 26. September 2006 publizierten neuen Batterieverordnung (2006/66/EC) verlangt die EU, dass nach einer Übergangsfrist auf sämtlichen Batterien die Kapazität der Batterie anzugeben ist. Die Abklärungen der zuständigen Kommission des EU-Parlaments zur Umsetzung dieser Vorgabe haben gezeigt, dass es – wie vom VSB seit Jahren dargelegt – technisch nicht möglich ist, allgemeingültige Standards für die Kapazitätsangaben festzulegen.

 

Für die Hersteller von Batterien ist es wichtig, dass die Konsumenten möglichst korrekt und gut über Batterien informiert werden. Bei den aufladbaren Batterien besteht denn auch seit längerem ein Messsystem für die Kapazität. Dies ist möglich, da bei diesen Batterien die Kapazität je nach Gebrauchsart nicht stark variiert.

 

Aufgrund des anderen Aufbaus von Primärbatterien trifft dies für diese nicht aufladbaren Typen nicht zu. Je nach Temperatur, Einsatzort und Gebrauchsart bestehen grosse Unterschiede bei der Einsatzmöglichkeit. Aus diesem Grund sind einfache Angaben zur Kapazität auf Primärbatterien irreführend respektive sogar falsch.

 

Seit über 30 Jahren bestehen internationale Standards zu den Kapazitäten von Batterien. Diese Standards werden periodisch den neuen technischen Möglichkeiten angepasst und liefern verständliche Informationen, welche Leistungen die Konsumenten bei einem bestimmten Gebrauch der Batterie erwarten dürfen.

 

 

 

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